Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Nachhaltigkeit ist für die Schweizer Zucker AG kein einzelnes Projekt, sondern eine Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Doch wie lässt sich Nachhaltigkeit konkret umsetzen und messbar machen? Die Schweizer Zucker AG zeigt anhand von Praxisbeispielen ihren Ansatz.
Nachhaltigkeit in einem herausfordernden Umfeld
Die Zuckerproduktion ist mit vielfältigen Herausforderungen verbunden: Hoher Energiebedarf und schwankende Energiepreise, anspruchsvolle Bedingungen im Zuckerrübenanbau und ein herausforderndes internationales Marktumfeld stellen hohe Anforderungen an uns als Unternehmen.
Wie kann Nachhaltigkeit unter diesen Rahmenbedingungen wirksam umgesetzt werden? Mit gezielten Investitionen und in enger Zusammenarbeit mit den Rübenpflanzern arbeitet die Schweizer Zucker AG entlang der gesamten Wertschöpfungskette daran, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu reduzieren und Kreisläufe zu schliessen.
Daten als Grundlage für wirksame Massnahmen
Damit Massnahmen dort ansetzen können, wo die Wirkung am grössten ist, braucht es Transparenz über die Umwelteinwirkungen. Mit einer grossangelegten Erhebung auf mehreren hundert Landwirtschaftsbetrieben wurde ein detailliertes Bild über die Treibhausgasemissionen im Schweizer Zuckerrübenanbau gewonnen.
Diese Daten sind für uns kein Selbstzweck. Sie zeigen, wo die grössten Hebel liegen und bilden die Grundlage, um gemeinsam mit den Pflanzern konkrete Massnahmen zu entwickeln und deren Wirkung laufend zu verbessern.
Energie aus Altholz als Schlüsselelement
Die Verarbeitung von Zuckerrüben ist energieintensiv. Entsprechend wichtig sind eine effiziente Nutzung der Energie und eine möglichst nachhaltige Energieversorgung.
Mit dem Holzheizkraftwerk in Aarberg wurde ein wichtiger Schritt unternommen. Das Kraftwerk nutzt regionales Altholz zur Energiegewinnung und reduziert damit den Einsatz fossiler Energieträger. Gleichzeitig wird in den Fabriken in Aarberg und Frauenfeld kontinuierlich in die Steigerung der Energieeffizienz investiert. Dadurch wird nicht nur der CO₂-Fussabdruck reduziert, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und schwankenden Energiepreisen verringert.
Partnerschaft mit der Landwirtschaft
Die grösste Wirkung beginnt auf dem Feld. Gemeinsam mit unseren Rübenpflanzern setzt die Schweizer Zucker AG auf einen ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Zuckerrübenanbau.
Dazu gehören unter anderem eine bedarfsgerechte Düngung, schonende Bodenbearbeitung, optimiertes Saatgut und der gezielte Einsatz von Hofdüngern. Ergänzend dazu unterstützen Projekte zur Reduktion des Treibstoff- und Düngemitteleinsatzes die Bestrebungen, die Emissionen im Rübenanbau weiter zu senken
Im Zentrum steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Verarbeitung. Denn nachhaltige Lösungen können nur dann langfristig wirken, wenn sie praxistauglich sind und von den Betrieben mitgetragen werden.
Sprechende (1)
Andrea Rota
Leiter Nachhaltigkeit