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Ionsmoke: Fleisch, Fisch, Käse und neuerdings auch Whisky-Malz schneller und energieeffizienter räuchern

Ionsmoke lädt den Rauch in der Kammer elektrostatisch auf. Dadurch setzt er sich deutlich schneller und gleichmässiger auf dem Produkt ab. Das verkürzt die Rauchzeit und reduziert den Feinstaub in der Kammer um bis zu 98%. Nachrüstbar an allen Anlagen und weltweit bereits rund 200-mal im Einsatz.

EBSmoke AG
Halle 3, EG / D 183

Ionsmoke ist unser patentiertes Ionisierungsverfahren für die Räucherung von Fleisch, Fisch, Käse und neuerdings auch Whisky-Malz. Statt den Rauch wie bisher passiv in der Kammer zirkulieren zu lassen, setzt er sich aktiv auf dem Produkt ab. Der Rauchprozess ist deutlich schneller, es bleibt mehr Masse am Produkt und der Feinstaub wird fast vollständig in der Kammer aufgebraucht.

Wie Ionsmoke funktioniert
Beim Durchströmen der Rauchkammer werden die Rauchpartikel an einer Elektrode elektrostatisch aufgeladen und dadurch rasch und gleichmässig vom Produkt angezogen. Es ist das gleiche Prinzip wie bei der Pulverbeschichtung. Die Steuerung regelt die Hochspannung dynamisch nach Produkt und Rauchdichte, robuste Isolatoren halten dabei auch wechselnden Temperaturen und Feuchtigkeit stand. Der Ablauf läuft vollautomatisch und lässt sich in bestehende Kalt-, Warm- und Heissrauchanlagen aller Hersteller nachrüsten.

Kürzere Rauchzeiten, tiefere Kosten
Die Ionisierung halbiert die Rauchzeit in den meisten Fällen, in einzelnen Anwendungen liegt die Einsparung bei bis zu 70%. Das spart Strom für Raucherzeuger und Heizstäbe, macht den Gewichtsverlust beim Warm- und Heissräuchern besser steuerbar und senkt in geschlossenen Systemen den Feinstaub um bis zu 98%. Läuft ein Nachverbrenner mit, sinken zusätzlich dessen Betriebsstunden und der Gasverbrauch.

Weltneuheit: 30–40% weniger Torf bei der Räucherung von Whisky-Malz

Seit Frühjahr 2026 setzt die weltweit tätige Malzproduzentin Boortmalt Ionsmoke auch in der Torfräucherung von Whisky-Malz ein. Statt dass sich nur ein kleiner Teil der Phenole aus dem Rauch auf dem Malz absetzt und der Grossteil über die Abluft verloren geht, zieht Ionsmoke den Rauch aktiv auf die Malzkörner, nach demselben Prinzip wie bei der Pulverbeschichtung. Dadurch braucht es 30–40% weniger Torf für dasselbe rauchig-würzige Aroma, das schont die Torfmoore in Schottland und Irland und senkt den Schadstoffausstoss.

Die unveränderte Qualität des geräucherten Malzes wurde in Tests mit dem Scotch Whisky Research Institute (SWRI) bestätigt. Boortmalt räuchert damit inzwischen an einem Standort in Schottland täglich, das Verfahren wurde im Mai 2026 an der Worldwide Distilled Spirits Conference vorgestellt.

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Philipp Berchtold

Philipp Berchtold

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