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Fachwissen NovaFood 2026

Fleisch und Feinkost: Praxisnahe Unterstützung

Fleischfachbetriebe sind auf optimale politische Rahmenbedingungen, qualifizierte Fachkräfte und fundierte unternehmerische Entscheide angewiesen. Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF unterstützt die Branche mit Weiterbildungsangeboten und branchenspezifischer Beratung.

rubmedia AG

Dieser Artikel ist im Rahmen des Messespecials im foodaktuell, Fleisch und Feinkost sowie Panissimo erschienen. 

Bei den Fleischfachleuten EFZ stieg die Zahl der neuen Lehrverträge 2025 auf 196. Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zu decken, wären jährlich mehr als 300 neue Lehrverhältnisse nötig. Die Nachwuchswerbung bleibt deshalb eine Daueraufgabe des SFF. Offene Lehrstellen müssen sichtbar sein. Schnupperlehren, Kontakte zu Schulen, eine aktuelle Website und gepflegte Social-Media-Profile helfen, Jugendliche und ihre Eltern zu erreichen. Auch die eigenen Mitarbeiter können im persönlichen Umfeld glaubwürdige Einblicke in den Berufsalltag vermitteln.

Weiterbildung als Antwort auf neue Anforderungen

Ebenso wichtig ist ein leicht zugängliches Weiterbildungsangebot. Dazu hat der SFF im August 2026 sein eigenes Portal für Kursausschreibungen lanciert. Das Bildungsangebot des SFF-Bildungszentrums reicht von klassischen Fachthemen über Betriebsführung bis zum Einsatz neuer Technologien. So können Unternehmen Wissen gezielt aufbauen und auf neue Anforderungen reagieren.

Beratung für den unternehmerischen Alltag

Im Unternehmensalltag schafft eine externe Beratung eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Das SFF-Angebot umfasst Kalkulation, Qualitätskontrollen sowie die Branchenlösung Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Betriebsanalysen untersuchen unter anderem Logistik, Beschaffung und Wertschöpfung. Die SFF-Beratung verfügt ausserdem über branchenspezifi sches Wissen bei der Nachfolgeregelung, beim Geschäftsverkauf und bei Schätzungen und Mietfragen.

Politische Interessenvertretung

Viele Fragen lassen sich mit Fachwissen und Beratung klären. Nicht alle Einfl ussfaktoren können Unternehmer jedoch selbst steuern. Kommunale und kantonale Vorgaben zu Zufahrten, Parkplätzen, Gebühren, Gewerbefl ächen oder Bewilligungen beeinfl ussen Kosten, Abläufe und Investitionen unmittelbar. Wer politische Vorhaben rechtzeitig verfolgt und das Gespräch mit Behörden, Gewerbevereinen oder Parlamentariern sucht, kann die Folgen für den Arbeitsalltag erklären, bevor die Entscheide weitgehend feststehen. Auf nationaler Ebene ist die Mitarbeit bei Vernehmlassungen und in Arbeitsgruppen ein wichtiges Instrument, um die Bedürfnisse der Wirtschaft in den politischen Prozess einzubringen.

Allan da Silva, 
Leiter Kommunikation Schweizer Fleisch-Fachverband

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